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Warum Stoffwechselmessung?

Unser Stoffwechsel ist dafür verantwortlich, unsere Nahrung zu verwerten und den Zellen die Energie daraus zur Verfügung zu stellen. Für eine optimale Verbrennung der verfügbaren Energien müssen die Verhältnisse zwischen Sauerstoff und Brennstoff (Zucker/Fett) stimmen. Fehlt der Sauerstoff, können die Brennstoffe nicht optimal genutzt werden und der Ofen gibt wenig Wärme ab. Zu viel Brennstoff (Zucker) wiederum verhindert die Verbrennung und unser Ofen qualmt und das Feuer erstickt. Genauso funktioniert im übertragenen Sinne unser Energiestoffwechsel in den Zellen. Nur wenn man im Fettstoffwechsel ist, kann man effektiv Fett abbauen. Dies bedeutet, dass die tägliche Energie überwiegend aus dem Körperfett oder den aufgenommenen Fetten gewonnen wird und weniger aus den Kohlenhydraten der Nahrung. Erst dann wird die Vitalität gesteigert und das Körperfett auf natürliche Weise reduziert.

Da wir wie beim unserem Ofenbeispiel den QUALM in unseren Zellen nicht sehen können, ist es für eine genaue Beurteilung unersetzlich, eine Stoffwechselmessung durchzuführen. Ob Sie nun am Anfang einer Diät stehen, ständig müde und energielos sind oder nur schwer entspannen können. Die schnelle und leicht durchführbare Stoffwechselmessung ist Basis, Ausgangspunkt, Begleitung (Wegweiser) und auch Erfolgskontrolle. Sie ist wissenschaftlich bestätigt, exakt und unbestechlich. Damit Ihre Bemühungen in die richtige Richtung gehen und sich der Erfolg schnell und ohne Umwege einstellt.


Alles Zucker

Viele Menschen verzehren überwiegend Zucker (teilweise bewusst und teilweise unbewusst) in relativ geringen Zeitabständen. In Zahlen dargestellt bedeutet dies bei Männern durchschnittlich 124 g Zucker pro Tag (entspricht ca. 41 Zuckerwürfel), bei Frauen sind es 113 g Zucker pro Tag (37 Zuckerwürfel). Hinzu kommt dann noch der in Glucose umgewandelte Zucker aus Stärke. Im historischen Vergleich dazu haben die Menschen in Mitteleuropa um das Jahr 1874 gerade mal 17 g Zucker pro Tag gegessen. Heute schaffen es Erwachsene auf insgesamt 41-45 kg Zucker pro Jahr – eine erschreckend hohe Zahl. Noch erschreckender ist jedoch, dass Kinder sogar noch viel mehr Zucker konsumieren. Den größten Anteil des Zuckerkonsums bei Kindern haben Softdrinks und Säfte.

 


Die Kohlehydrat-Zucker-Verwirrung

Einen großen Teil der Kohlenhydrate beziehen wir aus Getreideprodukten, üblicherweise aus Weizen, Dinkel, Gerste, Roggen, Hafer, Reis, Mais, Hirse, etc. Das Getreide wird zu Mehl verarbeitet, so dass es lange haltbar und für die Industrie und den Handel nutzbar ist. Der Hauptbestandteil von Mehl ist Stärke und diese zählt zur Gruppe der Mehrfach- oder Vielfachzucker (Polysaccharide).

Der Vielfachzucker aus der Stärke wird in kleinste Bestandteile zerlegt und steht den Zellen in gleicher Menge in Form von Glucose zusätzlich zu den bereits genannten täglichen 125 g Zucker zur Verfügung. Dies bedeutet, dass der Zuckerkonsum noch weitaus höher liegt, als offiziell in manchen Veröffentlichungen angegeben. Die Nationale Verzehrsstudie II kommt auf zusätzliche Zuckermengen, die sich rein aus stärkehaltigen Nahrungsmitteln im Körper bilden. Das sind bei Männern ca. 130 g pro Tag (entspricht ca. 43 Zuckerwürfel) und bei Frauen ca. 99 g Zucker pro Tag (33 Zuckerwürfel). Damit kommen wir bei den Männern auf Gesamtwerte von bis zu knapp 100 kg und bei den Frauen auf ca. 80 kg Zucker pro Jahr!

Durch diese genauere Betrachtung der Hauptbestandteile unserer Nahrung, sollte spätestens an dieser Stelle jedem klarwerden, dass unser Organismus bzw. unsere Zellen mit diesen Mengen an Zucker massiv überlastet sind. Das führt zu folgender Kaskade: Bis der Zucker nicht abgebaut ist, befindet sich der Stoffwechsel dauerhaft in der Zuckerverbrennung. Der Zuckerüberschuss („Glucose-Overload“) führt i. d. R. dazu, dass vermehrt Zuckersäuren (sogenannte Carbonsäuren) gebildet werden. Diese Säuren verändern maßgeblich das Säuren-Basen-Gleichgewicht und führen unweigerlich zu einer erhöhten Säurelast. Das führt wiederum dazu, dass die Zellen und somit auch die Mitochondrien mit weniger Sauerstoff versorgt werden. Befinden sich die Mitochondrien in einer Sauerstoffunterversorgung, sind sie nicht in der Lage, Fettsäuren zu verstoffwechseln. Die Fettverbrennung bleibt aus und es wird deutlich weniger Energie (ATP) erzeugt.


Fazit: Egal, welche Form der Kohlenhydrate wir essen – vor der Zelle kommt ausschließlich die kleinste Form des Zuckers an – und das ist Glucose (Blutzucker). Entscheidend ist daher immer, wie viel Zucker kommt in der Gesamtmenge an der Zelle an.

Hier erfahren Sie, wer Stoffwechselmessungen anbietet.

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