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Stoffwechselmessung - das Prinzip für mehr Energie

Wer wenig Energie zur Verfügung hat, dem wird es besonders schwerfallen, noch mehr Energie wie z. B. beim Sport zu verbrauchen. Der innere Schweinehund wird hier immer siegen. Das Ziel muss es folglich sein, genau diese Menschen wieder in die Bewegung zu bringen und durch Eigenregulation dahin zu führen, dass sie ausreichend oder sogar noch mehr Energie zur Verfügung haben. Dies erreicht man nur über einen effektiven bzw. effizienten Stoffwechsel.


Was ist eigentlich Energie?

Energie kann viele Zustandsformen haben: Lichtenergie, Wärmeenergie, elektrische Energie oder chemische Energie. Lebende Organismen benötigen zum Aufrechterhalten ihrer Lebensfunktionen chemische Energie. Die wichtigste Form der chemisch gebundenen Energie ist ATP (Abkürzung für Adenosintriphosphat), um biologische Funktionen im menschlichen Körper aufrechtzuerhalten. Für die Bildung von ATP sind komplexe molekulare Prozesse verantwortlich, welche stark von Umwelteinflüssen, Ernährung, Lebensstil, und auch - was vielen Menschen wenig bekannt ist – Medikamenten beeinträchtigt und geschädigt werden können. Daher kann das Prinzip für mehr Energie nur bedeuten, dass unser Körper bei der ATP-Produktion möglichst ungestört bleibt oder bestenfalls sogar gestärkt wird.


Warum gesunde Mitochondrien für eine Energiebilanz wichtig sind

Der menschliche Körper besteht aus ca. 80 Billionen Zellen. Jede einzelne Zelle wiederum verfügt über eigene „Kraftwerke“, die Mitochondrien; zahlenmäßig sind dies je nach Körperzelle zwischen 1.500 und 4.000. Die Mitochondrien stellen die Energie für alle Reaktionen und Stoffwechselprozesse des Körpers zur Verfügung. Chronische Erkrankungen wie z. B. Allergien, Autoimmunerkrankungen, Asthma bronchiale, Bluthochdruck, Chronic Fatigue Syndrome – CFS, Burnout, Diabetes Typ II, Hormonstörungen, Migräne, Übergewicht etc. sind zu über 90 Prozent auf Energiemangel in den Mitochondrien zurückzuführen. Schlafstörungen, Infektanfälligkeit und Leistungseinbußen sind ebenfalls mögliche Folgen von mitochondrialem Energiemangel.


Mehr Energie durch einen effizienten Stoffwechsel

Die Voraussetzung dafür, dass wir unserem Körper mehr Energie zur Verfügung stellen können, ist daher ein effizienter Stoffwechsel, der dafür sorgt, dass die erforderlichen Nährstoffe und vor allem Sauerstoff an richtiger Stelle in benötigter Menge ankommen.

Ein nahezu unerschöpflicher Energiespeicher von rund 50.000 kcal steht im Fettgewebe zur Verfügung. Dabei werden Fette (genauer: Triglyceride) aus den Speichern freigesetzt und nach und nach durch Enzyme (Lipasen) zu Acetyl-CoA abgebaut. Acetyl-CoA kann in den Citratzyklus eingeschleust werden, welcher für eine erfolgreiche ATP-Produktion erforderlich ist. Der Abbau von Fettsäuren liefert eine große Menge Energie (bis zu 108 mol ATP). Dagegen liefert die anaerobe Glykolyse (Glucoseabbau unter Sauerstoffmangel) lediglich 2 mol ATP und die aerobe Glykolyse (Glucoseabbau in Anwesenheit von Sauerstoff) 36 mol ATP.

Für mehr Energie (ATP - Produktion) sollte der Ruheenergieumsatz folglich überwiegend auf Fettverbrennung basieren. Entscheidend ist, dass ausreichend Sauerstoff (viermal mehr als zur Glykolyse) zur Energiefreisetzung aus Fettsäuren vorhanden sein muss und erst bei mäßigen und lang andauernden Belastungen in größerem Umfang genutzt wird. Dieses Ziel kann nur mit einer Steigerung der Stoffwechseleffizienz erreicht werden. Damit die die Voraussetzung hierfür geschaffen wird, dass die Zellen bzw. Mitochondrien die freien Fettsäuren zur Oxidation (Aufnahme von Sauerstoff) nutzen, erfordert es:

Teilentleerte Glykogenspeicher  - Niedrigen Insulinspiegel - Erhöhten Glukagonspiegel - Hohe Sauerstoffverwertung - Geringe Säurelast - Verfügbare freie Fettsäuren

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